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Ich bin umgezogen! Folgt mir auf:                                                                                                                                           http://sophiemuellervomhofe.blogspot.com/  
  Deutschlandfunk, 12.06.2022   K AKAO UND SCHOKOLADE - Götterspeise mit Beigeschmack Von Michael Reitz. Die Geschichte der Kakaobohne erzählt von Sinnlichkeit, Wertschätzung und Spiritualität, aber auch von Konsum, Gewalt und Globalisierung. Wo liegen die Ursprünge dieser Geschichte und wohin führt sie?   Bei den Azteken und den Maya war der Kakao ein wertvolles Gut: Produkte aus der Kakaopflanze wurden als Opfergabe, rituelles Heilmittel oder als Tausch- und Zahlungsmittel eingesetzt. Doch mit den Eroberungen der Europäer in Mittelamerika änderte sich alles. Kakao war nicht länger bitter und heilig, sondern möglichst süß und billig. Nur ein geringer Teil der weltweit produzierten Schokolade wird mit fair geerntetem und gehandeltem Kakao produziert. Die größte Menge stammt oft aus Kinderarbeit oder wird auf gerodeten Regenwaldflächen angebaut. Aber es gibt auch einen Tr...
  Deutschlandfunk, 11.03.2022   KUNST IM KRAFTWERK - das E-Werk in Luckenwalde Von Nina Hellenkemper. 30 Kilometer vor Berlin, in Luckenwalde, haben zwei Kunstschaffende ein über 100 Jahre altes Braunkohle-Kraftwerk als Zentrum für zeitgenössische Kunst wiederbelebt. Hier wird nicht nur Kunst, sondern auch Strom produziert!   Internationale Künstler und Künstlerinnen stellen in der Turbinenhalle aus. In den Werkstätten baut der künstlerische Leiter Pablo Wendel Skulpturen, die selber Strom produzieren. Ein altes Feuerwehrauto wurde so umgebaut, dass es als mobile Bühne durch die Lande fahren kann. Mit Hilfe vieler Ortsansässiger wurde auch das alte Elektrizitätswerk wieder ans Laufen gebracht. Statt Braunkohle wird jetzt Abfallholz verwertet. Der “Kunststrom”, der nicht im Gebäude verbraucht wird, wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist, um mit den Erlösen wieder Kunstprojekte zu finanzieren – ein nachhaltiger Kunst-Strom-Kreislauf und ein ungewöhnlicher ...
  Deutschlandfunk, 27.02.2022   REMBETIKO - auf der Suche nach dem griechischen Blues Von Manuel Gogos. Melancholisch und ausdrucksstark, das ist Rembetiko. Und damit steht er neben anderen Weltmusiken wie dem argentinischen Tango oder dem portugiesischen Fado. Seine Blüte hatte der griechische Musikstil in den 1930er Jahren. In welchen Formen hat er überlebt?   Rembetiko ist die Musik des griechischen Undergrounds. In den Hafenvierteln besangen Flüchtlinge aus Kleinasien ihr Fremdsein, in der Halbwelt aus haschischrauchenden Sängern und pomadisierten Zuhältern bildete er eine ganz eigene Subkultur. Heute kennt jedes Kind in Griechenland die Lieder jener rebellischen Außenseiter. Viele Bands arbeiten mit Remixes der alten Legenden, ständig geht die Musik neue Verbindungen ein. Auch unter griechischen Migranten ist die Musik der Kleinasien-Flüchtlinge sehr populär. Die Ban...
  Deutschlandfunk, 03.10.2021   KALBE SETZT AUF KUNST - den demografischen Wandel gestalten Von Judith Geffert. Der Kreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands und besonders vom demografischen Wandel betroffen. Das Projekt „Künstlerstadt Kalbe“ setzt etwas dagegen. Kunst gegen Leerstand – kann das funktionieren?   Vor acht Jahren hat Corinna Köbele das Projekt in der 2.500 Einwohner zählenden Kleinstadt Kalbe (Milde) gegründet. Sie wurde inspiriert von der Hauswächter-Bewegung, von Menschen, die kostenfrei in Immobilien wohnen, um diese vor Vandalismus und Verfall zu schützen, und von Joseph Beuys‘ Gedanken der „Sozialen Skulptur“. Mithilfe von etwa 20 Freiwilligen und ein paar Festangestellten wurden Arbeitsplätze geschaffen, leerstehende Häuser wiederbelebt und die Begegnung der Bevölkerung vor Ort mit den künstlerischen Gästen und Zuzüglern aus aller Welt angeregt. Ganz nebenbei werden hier aber auch täglic...
  Deutschlandfunk, 29.08.2021   UND ES BEWEGT SICH DOCH - der Traum vom Perpetuum mobile lebt Ein Feature von Lorenz Schröter. Die Idee von der ewig laufenden Maschine begeistert die Menschen seit über 1.000 Jahren. Bis heute tüfteln Erfinder an solchen Apparaten. Damit wäre die menschliche Mühsal aufgehoben – das Perpetuum Mobile scheint die perfekte Utopie. Auch heute noch.   Perpetuum Mobile mit Kugeln (Victoria    and Albert Museum, London,   Codex Forster II, fol. 91v; Lizenz )  Das Perpetuum Mobile ist so etwas wie ein Protest gegen die mechanische Physik und die Hauptsätze der Thermodynamik. Jedes Jahr werden neue Patente eingereicht und beim Patentamt geprüft, für Apparate, die ein Schlupfloch in der Physik nutzen wollen. So wie Leonardo da Vinci oder der fantastische Dichter Paul Scheerbart, die Maschinen erfanden, die keine Energie verbrauchen sollen. Oder Lukas, der Lokomotivführer, der seine Lok Emma mit Magneten zum Fliegen bringt...
  WDR 3, 26. - 29. 04. 2021   GOTT IST NICHT SCHÜCHTERN vierteilige Hörspielserie zum Syrischen Frühling von Olga Grjasnowa Regie: Sophie Garke. Syrien, im Frühjahr 2011: Proteste und die Forderung nach mehr Freiheiten werden lauter im Land. Auch Amal und Hammoudi setzen große Erwartungen in die aufkeimenden Veränderungsprozesse. Damaskus, 2008 Beide stammen aus der priviligierteren Mittelschicht des Landes. Amal ist Schauspielerin, steht am Anfang ihrer Karriere und Hammoudi ein junger Arzt, der gerade sein Studium in Paris abgeschlossen hat und nach kurzem Besuch in Syrien dorthin zurück kehren will. Seine Freundin und ein lang ersehntes Leben warten auf ihn. Doch als die Proteste gewaltsam unterdrückt werden und sich zu einem Krieg entwickeln, verstricken sich beide immer tiefer in die Konflikte. Und so stehen auch sie irgendwann vor der Entscheidung, ob sie das Land verlassen und sich in den Flüchtlingsstrom einreihen müssen.         Es spr...
Deutschlandfunk, 14.03.2021 LOVED AND LOST - Tod und Trauer in der Popmusik bei Nick Cave und anderen Ein Feature von Manuel Gogos. Der Verlust eines Menschen schmerzt. Egal auf welche Weise man diesen Menschen verliert, ob durch einen tödlichen Unfall oder ein Liebes-Aus – der Schmerz kommt. Für Künstlerinnen und Künstler sind tiefe Gefühle oftmals ein Katalysator – auch in der Popmusik.      Foto: ©BRITTA Der Sohn des Sängers Nick Cave starb durch einen Sturz. Im Sommer 2015 fiel der 15-jährige Arthur in der Nähe des englischen Seebads Brighton von einem hohen Kreidefelsen. Nur ein Jahr später nahm Nick Cave sein Album „Skeleton Tree“ auf, es spiegelt seinen Umgang mit dem Tod und die besinnungslose  Trauer                                                                 ...
  WDR 3, 28. und 29. 10. 2020   DIE KATZE DES RABBINERS nach der Graphic Novel von Joann Sfar Hörspiel in zwei Teilen. Bearbeitung und Regie: Sophie Garke. Eine vielstimmige und mehrsprachige Bevölkerung lebt im Algier der 1920er Jahre. Doch nach einer nach menschlichen Maßstäben wenig moralischen Tat kommt noch eine erstaunliche Stimme hinzu: die Katze des Rabbiners Sfar kann plötzlich sprechen. "Wenn Katzen reden könnten, Papa, sie würden unglaubliche Sachen erzählen, meinst du nicht auch?!“ sagt Zlabya, Tochter des Rabbi und eh sie sich versehen, frisst der Kater den geschwätzigen Hauspapagei und kann plötzlich selbst sprechen! Zum Entsetzen des Rabbi ist das Erste, was er mit seiner neuen Fähigkeit anzufangen weiß, zu lügen.  Das ist zu viel! „Ein guter Jude lügt nicht!“... und ist auch kein guter Umgang für die vom Kater innig geliebte Zlabya! Bevor die beiden wieder miteinander sprechen dürfen, soll der Kater die Grundlagen der mosaischen Gebote verinnerlichen....
Deutschlandfunk, 02. 08. 2020   ANCIENT TO THE FUTURE - die junge Musik der Alten Ein Feature von Olaf Karnik und Volker Zander. Regie: Sophie Garke. 70, 80, 90 – Die Musik von Künstlerinnen und Künstlern im fortgeschrittenen Alter ist gefragt. Festivals und Konzertreihen, Labels und Clubs setzen schon seit geraumer Zeit auf Veteranen und Pionierinnen ihrer Genres, wie Jazz, Neue Musik, Pop und Rock.    Musiker wie zum Beispiel der Posaunist Peter Zummo, der Saxofonist Marshall Allen von SunRa Arkestra und der Geräuschimprovisator David Toop sprechen über Vorurteile und Komplimente, Krankheiten und Genesung, Drogen und Nüchternheit, Zwänge und Hoffnungen. Ein Feature von Olaf Karnik und Volker Zander Regie: Sophie Garke   Es sprachen: Axel Gottschick, Wolfgang Rüter, Martin Bross und Lisa Bihl Ton und Technik: Gunther Rose und Oliver Dannert   Redaktion: Klaus Pilger Produktion: Deutschlandfunk 2020 Link zur Sendung: Ancient to the future - die junge Musi...
Deutschlandfunk, 27. 12. 2019   JAHRGANG 1929 - wir hören uns gestern Ein 50-minütiger Radiobeitrag: Christa Wolf, Erika Beyer und Hans-Jochen Müller sind am selben Tag geboren: am 18. März 1929. Sie sind einander nie begegnet und befinden sich doch in einem Raum: dem Erfahrungsraum einer Generation, die das Nachkriegsdeutschland geprägt hat. Ihre Enkelinnen treffen sich per Skype zum Gespräch.    Oben: Erika Beyer mit Familie. Mitte: Hans-Jochen Müller mit Enkelin Luca. Rechts: Christa Wolf und ihre Eltern (Deutschlandradio / Sophie Garke) Christa Wolf starb im Jahr 2011. Meine Oma, Erika Beyer und Hans-Jochen Müller haben 2019 ihren 90. Geburtstag bei guter Gesundheit gefeiert. An einem fiktionalen Ort kommen sie in diesem Stück zusammen: Die Tote und die Lebendigen, die DDR-Sozialisierten und der Hesse.  Wir hören sie von ihrer Jugend zur Hitler- ...
Deutschlandfunk, 18. 08. 2019   AUS DEM LAND DER VERLORENEN DINGE - eine Untersuchung verschiedener Verluste Ein 50-minütiger Radiobeitrag: Wohin verschwindet das, was wir verlieren? Muss es nicht noch irgendwo sein? Wie der verlorene Schlüssel im Fundbüro?! Wo und wie aber findet man die verlorene Heimat, den Humor oder den Verstand wieder? Ein Feature über Abwesendes.   Das Schlüsselbrett des Kölner Fundbüros. (Deutschlandradio / Sophie Garke) Menschen verlieren Portemonnaies, die Geduld, den Krieg, einen Rucksack, andere Menschen, das Bewusstsein, Haare, Zähne, das Herz an jemanden, einen Prozess, Kontakt, die Unschuld, den Kopf, die Orientierung, das Leben… Verlieren kann Ohnmacht und Kontrollverlust bedeuten, und dass sich etwas radikal verändert. Was, wenn man das Verlorene nicht wiederbekommt? Ist das manchmal nicht sogar gut so? Um das herauszufinden geht Sophie Garke ins Fundbüro, in die Psychiatrie, zur Sprachtherapeutin Ien Svea Bäumler, zum Dokumentarfil...
Deutschlandfunk, 09. 05. 2017:   AN MEINEN FERNEN FREUND - ein deutsch-russischer Erinnerungsstreifzug mit dem 'Horchposten 1941' Ein 50-minütiger Radiobeitrag: Der "Horchposten 1941" ist ein deutsch-russisches Dialog-Projekt zum Zweiten Weltkrieg. Es ist eine interaktive Audioinstallation - und ein zweiteiliges Hörspiel. Russische und deutsche Sprecher haben Zeitdokumenten und Tagebucheinträgen ihre Stimme gegeben. Amerikanisches Plakat zur Unterstützung  der Alliierten im Zweiten Weltkrieg (Foto: Sophie Garke. Mit freundlicher  Genehmigung des deutsch-russischen  Museums, Berlin Karlshorst.) "Die Erinnerung ist unabgeschlossen", sagt die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann. Weil es wichtig ist, den stetigen Wandel dieser Erinnerung zu gestalten, haben über zweieinhalb Jahre lang Deutsche und Russen an dem Projekt "Horchposten 1941" gemeinsam gearbeitet. Hier kommen sie nun selbst zu Wort. Streifzüge durch Moskau und Sankt Petersburg – ...
WDR 5, 20. 05. 2017:    SARAJEVO - LUKOMIR  Die Berge über Bosnien Eine 20-minütige Reisereportage für 'Neugier genügt', WDR 20. 05. 2017. Lukomir Bosnien und der Balkan galten lange als Krisenregionen. Heute sind es gerade diese Länder, die einen enormen Zuwachs an touristischer Attraktivität verbuchen. „ Jetzt, wo es überall Probleme gibt, kommen mehr Leute denn je.“ stellt der 23-jährige Touristenführer Edin aus Sarajevo fest. Er streift mit uns durch die Gassen der beschaulichen Hauptstadt und gehört zu einer jungen Generation von Bosniern, die ihr Land verändern wollen. Trotz der ethnischen und religiösen Auseinandersetzungen der 1990er Jahre vermischen sich die Kulturen hier langsam wieder. Und so ziehen heute Muezzingesang, Clubmusik und Glockenschlag einträchtig vermengt mit dem Dunst von Wasserpfeife und Ćevapčići durch das alte Basarviertel der Hauptstadt . Der Tourismus ist für Edin eine Art Gesundheitsindiz für das Land. Aber er verändert Bosnien auch. In Fo...
Luise Weidehaas: PRAG LUISE WEIDEHAAS Singer-/Songwriterin aus Düsseldorf  Im September 2015 entstand ein Musikvideo zu ihrem Song 'Prag'. Hier der Link zum Video: Luise Weidehaas: PRAG http://www.luiseweidehaas.de/
Deutschlandfunk Kultur 04. 06. 2016:    MIRA MINKARA, Touristenführerin im Libanon Ein sechs-minütiger Radiobeitrag Gespeist aus meinen einmonatigen Recherchen im Libanon Ende 2015 Tripoli als Urlaubsziel - eher unvorstellbar, oder? Zumal das Auswärtige Amt regelmäßig Reisewarnungen für Libanons zweitgrößte Stadt herausgibt. Die Touristenführerin Mira Minkara kämpft gegen das Negativimage: Sie führt Touristen durch ihre Heimatstadt, aus Trotz und Überzeugung. Insbesondere das futuristische Messe-Gelände Oscar Niemeyers hat es ihr angetan. In den 1960ern erhielt der berühmte brasilianische Architekt den Auftrag zum Bau. Kurz vor Vollendung brach der libanesische Bürgerkrieg aus. Das utopische Gelände liegt bis heute brach. Nur Mira ist mit kleinen Reisegruppen auf Streifzug. Link zur Hörprobe: MIRA MINKARA, Toristenführerin im Libanon Hier der Link zum Manuskript: Deutschlandfunk Kultur, 04. 06. 2016: MIRA MINKARA     ----------------------------------------------...
SWR 2, 04. 07. 2016:    FLUCHTPUNKT LIBANON Ein 24-minütiger Radiobeitrag Ein weiteres Resultat aus meinen einmonatigen Recherchen im Libanon Ende 2015 Yvonne und Zoulaykah leben seit Ausbruch des Krieges in Syrien im Libanon. Das Land ist halb so groß wie Hessen, aber es hat anderthalb Millionen Geflüchtete aufgenommen. Die Überforderung ist allgegenwärtig. Die 15-jährige Zoulaykah ist aus ihrer vom IS besetzten Heimatstadt Rakka geflohen. In Beirut lebt ihre Familie in Sicherheit, doch sie hat keine bezahlbare Schule gefunden, an der Zoulaykah ihre Ausbildung fortsetzen kann. Yvonne ist 29 Jahre alt. Sie hat ihr Architekturstudium abgeschlossen, Im Libanon können Syrerinnen und Syrer aber nur als Hilfsarbeiter einen Job finden oder auf dem Schwarzmarkt. Redaktion: Karin Hutzler. Hier der Link zur Sendung: SWR 2, 04. 07. 2016: Fluchtpunkt Libanon - zwei junge Syrerinnen im Libanon
  Von den Anfängen ...    DANS L'OREILLE DE MARSEILLE Nach drei Monaten Zusammenarbeit mit RADIO GALÈRE in Marseille, Frankreich Ende 2014 ist ein erster essayistischer Radiobeitrag entstanden: Persönliche Eindrücke, Interviews, Geräusche - das Klangbild einer Stadt und meiner Zeit vor Ort. Après trois mois de travail pour et avec RADIO GALÈRE - située à Marseille - j'ai pu réalisé une promenade sonore dans la ville à la rencontre des gens et des sons de Marseille. Diffusé par RADIO GALÈRE en novembre 2014. Écoutez l'émission EN FRAN Ç AIS par le lien en dessous / Hier der Link zur Sendung AUF FRANZÖSISCH: Radio Galère, novembre 2014: Dans l'oreille de Marseille